Kosack und Amadou spielen seit 2019 in verschiedenen Konfigurationen zusammen. Ihre Musik ist roh, kathartisch und improvisiert. Die Musik hinterfragt, was es bedeutet, echt, gebend, wahrnehmend zu sein, während sie mit musikalischen Normen bricht. Die Schönheit und Kraft liegt im Klang, in der Liebe zum Klang und in der gemeinsamen Erschaffung dessen.

Die aus den USA stammende und in Berlin lebende Synthesizer-Spielerin und Maskenmacherin Liz Kosack lotet in ihrer Musik die Grenzen des Ausdruckspotentials von Keyboards und Synthesizern aus. Sowohl als Solo-Künstlerin als auch in Kollaboration mit diversen MusikerInnen und Ensembles der internationalen zeitgenössischen Improvisationsszene arbeitet sie im Spektrum von zeitgenössischer Keyboard-Musik, Improvisation und performativen, musikalischen Interventionen. Dabei tritt sie bei all ihren Konzerten in selbstgefertigten abstrakten, kreatürlichen Masken auf, um eingeübte Muster von Identität und Individualität zu hinterfragen. Für ihre musikalischen Grenzgänge wurde sie 2019 mit dem SWR-Jazzpreis ausgezeichnet.

Als Autodidaktin entlockt Farida Amadou ihrem Fender-Bass die aufregendsten Sounds, ohne dabei die Musikalität aus den Augen zu verlieren. In ihrer bisher kurzen musikalischen Karriere macht sie sich (inter)national einen Namen in anspruchsvollen Kollaborationen mit Größen wie Peter Brötzmann, Thurston Moore (Sonic Youth), Ken Vandermark, Mette Rasmussen, Hanne De Backer, Wolf Eyes, Audrey Lauro und Julien Desprez. Seit ihrer ersten Begegnung beim Summer Bummer Festival 2016 hat sie regelmäßig mit dem englischen Schlagzeuger Steve Noble (Rip Rig & Panic, Æthenor, Saint Francis Duo) gespielt und war 2018 sogar Teil der Punk-Combo Cocaine Piss!