Geballte Frauenpower verspricht Julia Hülsmanns neues Projekt „Last Chance to Misbehave“ mit den Sängerinnen Ayse Cansu Tanrıkulu und Mia Knop Jacobsen.

Auf einer Bühne kommen also zusammen: eine Pianistin, die kürzlich ihr 7. Album bei ECM veröffentlichte und seit Jahren Aushängeschild für deutschen zeitgenössischen Jazz ist, eine Sängerin/ Komponistin/ Performerin aus Ankara, die mittlerweile ein wichtiger Teil der Berliner Jazz- und Improvisationsszene ist und bekannt ist für ihre ungewöhnliche und genregrenzensprengende Konzeption neuer Projekte, und eine dänische Sängerin/ Komponistin, die sowohl im Jazz als auch im Alternative Rock/ Pop zuhause ist, mit ihren eigenen Projekten international unterwegs ist und auch als Backing Vocal mit Musikern wie Quincy Jones, George Benson und Jacob Collier auf der Bühne stand.

Julia Hülsmann beweist damit wieder einmal ihr außergewöhnlich gutes Gespür bei der Auswahl von Stimmen, mit denen sie zusammenarbeiten möchte, und bringt hier zwei völlig unterschiedliche und dabei so hervorragend harmonierende Sängerinnen unter einen Hut.

Dieses Frauentrio kreiert einen musikalischen Kosmos um Poesie, lyrische Bilder und Landschaften und bewegt sich dabei höchst frei im überraschend großzügigen Rahmen, den zwei Stimmen und ein singendes Klavier setzen können.

Jedes Bandmitglied schreibt gezielt für diese Besetzung. Die ganz unterschiedlichen Kompositionsstile der einzelnen Bandmitgliederinnen fließen zusammen und kreieren einen einheitlichen Bandsound, welcher sich in den Eigenkompositionen und vereinzelten Cover Songs widerspiegelt – dabei wird letzteren ein neuer und oft ironisch-zweideutiger Touch verpasst. Der Fokus liegt auf Originalität, und die kreiert das Trio im stilistischen Feld zwischen Jazz, Folk und experimenteller Musik, während es Lyrik von Shakespeare bis Beaumont vertont –  so, wie man es vorher noch nicht gehört hat.

 

Mehr Infos:

http://agentur-wolkenstein.de/project/julia_huelsmann_trio