Julie Campiche

– Solo –

Julie Campiche – harp, fx, voice

© Nicolas Spuhler

„…a visionary… music of intimacy, restraint and conviction… remarkable“
– The Guardian

Die Schweizer Harfenistin Julie Campiche befindet sich auf einem fortlaufenden Innovationskurs mit ihrem Instrument. Als wegweisende Pionierin hat sie die Harfe auf vollkommen organische Weise in die Welt des Jazz und der aktuellen Musik integriert. Durch die subtile Erweiterung ihres Instruments mit elektronischen Effekten hat sie eine tief persönliche, unverwechselbare Klangsprache entwickelt. Ihre musikalische Herangehensweise ist dabei stets von den drängenden Fragen ihrer Generation geprägt, was ihrem Schaffen eine entschlossene und zugleich fragile Dynamik verleiht.

Neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit in den großen Clubs und auf namhaften Festivals Europas hat sich die Gewinnerin des renommierten Schweizer Musikpreises ein großes Renommee als visionäre Komponistin und Sounddesignerin erarbeitet (u.a. für das Westschweizer Radio RTS sowie für multidisziplinäre Großprojekte wie die Olympischen Jugendspiele).

Für ihr herausragendes Schaffen wurde sie unter anderem mit Kulturstipendien der Leenaards-Stiftung ausgezeichnet, erhielt eine langfristige Fördervereinbarung der Stadt Genf und wurde mit dem renommierten Schweizer Musikpreis geehrt.

Ob im Duo, im Quartett oder in interdisziplinären Performances – Julie Campiche sucht stets nach dem unendlich Universellen in den Tiefen der Intimität.

© Nicolas Spuhler
© Adrien Perritaz

Mit ihrem Solo-Projekt Unspoken bricht Julie Campiche in eine neue, zutiefst berührende Dimension auf. Inspiriert von Virginia Woolfs berühmtem Satz „For most of history, Anonymous was a woman“ widmet sie dieses Programm den Frauen und der weiblichen Kraft. Jede Komposition erzählt die intime Geschichte einer Frau – ob berühmt oder anonym, aus der Vergangenheit oder der Gegenwart.

Angetrieben von einem tiefen Bedürfnis nach Verbundenheit und Solidarität, verleiht Julie Campiche mit ihrer Harfe, elektronischen Effekten und Spoken-Word-Elementen ihrer eigenen Stimme jenen Frauen Gehör, die allzu oft verschwiegen oder unsichtbar gemacht wurden.
Es entsteht ein faszinierendes, elektroakustisches Klanguniversum voller unmittelbarer Emotionen – eine cinematographische Atmosphäre von drängender und doch fragiler Schönheit.

„A remarkable solo performance full of immediate emotion […] reminiscent of the enigmatic sound worlds of a David Lynch film.“
– nwrjazz (D)

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