Kika Sprangers – saxophones
Anna Serierse – vocals
Koen Schalkwijk – piano, wurlitzer
William Barrett – bass
Wouter Kühne – drums
„Kika Sprangers fasziniert mit einem Saxofonsound von seltener, dunkler Schönheit. Ihre Kompositionen besitzen eine cineastische Tiefe, die den Hörer auf eine Reise ins Innerste mitnimmt.“
– JazzNu
Von tiefer Stille bis hin zu orchestraler Wucht: Das ist das weitreichende Klang- und Farbspektrum der Saxofonistin und Komponistin Kika Sprangers.
Mit ihrem ausdrucksstarken, melodischen und dunklen Saxofonsound gilt sie als eine der prägendsten und führenden Stimmen der zeitgenössischen niederländischen Jazzszene. Dieser Ausnahmestatus wurde im Jahr 2025 mit dem Gewinn des renommierten Edison Jazz Nationaal Awards für ihr Album (In)finity eindrucksvoll untermauert.
Ihr Spiel wird in der Kritik oft mit einem Gemälde von Mark Rothko verglichen: In ihren musikalischen Farbflächen verbergen sich emotionale Unterströme, die das Publikum unweigerlich in ihren Bann ziehen.
Auf ihrer Release-Tour zum brandneuen Album präsentiert das Kika Sprangers Quintet beim rejazz-festival das Projekt river, river – Kika Sprangers’ bislang persönlichstes Werk.
Die Musik nutzt den Fluss als kraftvolle Metaphorik für das menschliche Leben: wie es sich entwickelt, mal sanft meandert oder sich in wilden Strömen Bahn bricht.
Gemeinsam mit ihrem hochkarätig besetzten Quintett erschafft Sprangers eine einnehmende und berührende Klangwelt.
Ein besonderes Markenzeichen des Ensembles ist die meist wortlose, schwebende Stimme von Sängerin Anna Serierse, die im abenteuerlichen Live-Zusammenspiel und in den Improvisationen nahtlos mit dem warmen Saxofonsound verschmilzt und einen dichten, kollektiven Bandklang formt.
Das in Berlin ansässige Trio **Y** (ausgesprochen: „four star Y“) wurde bereits 2014 gegründet und vereint mit Liz Kosack, dem norwegischen E-Bassisten Dan Peter Sundland und dem australischen Schlagzeuger Steve Heather drei radikale Freigeister der internationalen Improvisationsszene.
Das Trio zelebriert einen heftigen, treibenden und psychedelischen Mix, der lässig in Richtung Free-Rock’n’Roll und Space-Jazz steuert, ohne dabei in gängige Klischees zu verfallen.
Sundlands expressives, perkussives Bassspiel und Heathers ungezähmte Groove-Virtuosität bilden das perfekte Fundament für Kosacks interdimensionale Synthesizer-Exkursionen. Das Ergebnis ist eine abenteuerliche Klangkunst-Reise, die das freiStil magazine anlässlich ihres 2024er Debütalbums treffend als „grenzgenial“ und „Klangkunst in der vierten Dimension“ feierte.
„Das ist ein weiteres Dokument internationaler, in Berlin lebender Klangkunstschaffender und (…) eines der radikalsten weil schärfsten. (…) Eine abenteuerliche Reise in der vierten Dimension. Fünf Sterne!“
– freiStil magazine
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