Liz Kosack – synthesizer
Dan Peter Sundland – electric bass
Steve Heather – drums
„Liz Kosack bricht mit den herkömmlichen Rollenklischees ihres Instruments. Auf ihren Synthesizern kreiert sie dichte, hochgradig originelle Klangwelten voller organischer Expressivität, die die Grenzen zwischen analoger und digitaler Musik vollkommen verwischen.“
– SWR-Jazzpreis-Jury
Die geheimnisvolle US-amerikanische Keyboarderin und bildende Künstlerin Liz Kosack (SWR-Jazzpreis-Trägerin 2019) ist eine absolute Ausnahmeerscheinung in der weltweiten experimentellen Musikszene.
Als Synthesistin lotst sie ihr Instrument bis an die Grenzen des Ausdruckspotenzials, um elektronischen Klängen eine zutiefst organische, retro-futuristische Sprache zu entlocken.
Ursprünglich von der Küste Maines stammend, zog es sie über New York 2013 in die Berliner Wildnis, wo sie heute multimediaübergreifend aktiv ist – unter anderem im KIM-Kollektiv sowie in Formationen wie VAX, Nick Dunston’s Skultura oder MeoW!.
Ein zentraler Teil ihrer Identität ist das Maskenmachen: Auf der Bühne meist maskiert auftretend, nutzt sie ihre visuelle Kunst gezielt, um Fragen von Identität und Realität spielerisch zu erschaffen und gleichzeitig komplett aufzuheben.
Das in Berlin ansässige Trio **Y** (ausgesprochen: „four star Y“) wurde bereits 2014 gegründet und vereint mit Liz Kosack, dem norwegischen E-Bassisten Dan Peter Sundland und dem australischen Schlagzeuger Steve Heather drei radikale Freigeister der internationalen Improvisationsszene.
Das Trio zelebriert einen heftigen, treibenden und psychedelischen Mix, der lässig in Richtung Free-Rock’n’Roll und Space-Jazz steuert, ohne dabei in gängige Klischees zu verfallen.
Sundlands expressives, perkussives Bassspiel und Heathers ungezähmte Groove-Virtuosität bilden das perfekte Fundament für Kosacks interdimensionale Synthesizer-Exkursionen. Das Ergebnis ist eine abenteuerliche Klangkunst-Reise, die das freiStil magazine anlässlich ihres 2024er Debütalbums treffend als „grenzgenial“ und „Klangkunst in der vierten Dimension“ feierte.
„Das ist ein weiteres Dokument internationaler, in Berlin lebender Klangkunstschaffender und (…) eines der radikalsten weil schärfsten. (…) Eine abenteuerliche Reise in der vierten Dimension. Fünf Sterne!“
– freiStil magazine
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