Aki Takase – piano
DJ Illvibe – turntables, fx
Kofie da Vibe – dance

© Frank Simmers

Ausgezeichnet für ihr Lebenswerk mit dem Deutschen Jazzpreis 2026

Geboren 1948 in Osaka und ausgebildet in Tokio, prägt Aki Takase seit Jahrzehnten die internationale Jazzwelt wie kaum eine andere. Ihr wegweisendes Spiel führte sie von Japan über die USA, wo sie mit Größen wie John Zorn und Joe Henderson auftrat, direkt nach Europa, wo sie 1981 beim Jazzfest Berlin ihr sensationelles Europa-Debüt feierte.

Ob als Co-Leiterin des Berlin Contemporary Jazz Orchestra an der Seite von Alex von Schlippenbach oder in hochkarätigen Projekten mit Weltstars wie David Murray, Fred Frith, Louis Sclavis oder Han Bennink, Takase sprengt mit ihrer unverwechselbaren Virtuosität und kreativen Neugierde alle Genregrenzen. Ihre musikalische Sprache ist humorvoll und tiefgründig – und stets in Bewegung.

Ihre Genialität spiegelt sich in einer beispiellosen Liste von Ehrungen wider. Neben dem SWR-Jazzpreis und dem Albert-Mangelsdorff-Preis wurde sie mehrfach mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet, gekrönt durch den aktuellen Deutschen Jazzpreis 2026 für ihr Lebenswerk.

© Dirk Bleicker
© artist

– Jazz-Avantgarde trifft Urban Club Culture: Ein faszinierendes Trio, das die Grenzen zwischen Sound, Beat und Tanz komplett auflöst und sich im Moment gegenseitig neu erfindet. –

Aki Takase, DJ Illvibe und Kofie da Vibe lernten sich 2018 kennen und funkten sofort auf einer Wellenlänge.
Kofie, dessen tänzerische Wurzeln im Hip Hop, Krump und Afro Dance liegen, und der sich in zeitgenössischem Tanz sowie in der Theaterimprovisation weiterbildete, tourte bereits mit verschiedenen Projekten europaweit und gewann zahlreiche Battles.
DJ Illvibe kennt man u.a. von Lychee Lassi, Seeed oder Lord of The Amazing Panther. Klang, Bewegung und abstraktes Storytelling verbinden sich bei den drei zu einem pulsierenden, mehrdimensionalen Klang- und Bewegungsuniversum – kraftvoll, bildstark und unberechenbar.
Das generationsübergreifende Highlight lädt ein in die Zwischenräume von Improvisation, Körperlichkeit und musikalischer Imagination.