
Ein Festival für mehr Sichtbarkeit, Vielfalt und Gleichstellung im Jazz.
Warum dieses Festival?
rejazz-festival setzt seit 2020 ein klares Zeichen in der Berliner Musiklandschaft. Es schafft eine Bühne für Jazzmusikerinnen, die mit künstlerischer Eigenständigkeit und klarer Vision auftreten – als Bandleaderinnen, Co-Leaderinnen und kreative Stimmen einer vielfältigen Szene. Dabei meint „Musikerinnen“ alle, die sich als Frauen identifizieren – unabhängig davon, ob sie cis, trans, inter oder nicht-binär und als Frau gelesen sind. Das Festival versteht sich als Plattform, Impulsgeber und Netzwerk zugleich.
Was rejazz-festival besonders macht:
Sichtbarkeit von Jazzmusikerinnen
Plattform für female-led & co-led Jazzprojekte
Internationale Gäste und Berliner Szene vereint
Inspiration für eine neue Generation von Jazzkünstler:innen
Kreative Vielfalt, sichere Räume und Austausch auf Augenhöhe
Sichtbarkeit von Frauen im Jazz
rejazz-festival bringt female-led und co-led Jazzbands auf die Bühne und hinterfragt traditionelle Rollenbilder im Musikbetrieb. Gezeigt werden künstlerisch eigenständige Projekte mit eigenen Kompositionen, entwickelt und geleitet von Jazzmusikerinnen mit klarer Vision.
Dabei geht es nicht um reine Frauenbands, sondern um musikalische Projekte, in denen Frauen die künstlerische Leitung übernehmen – als klare Stimme auf einer Bühne, die bisher oft männlich dominiert war.
Jazz neu denken: Vorbilder und Perspektiven
Das Festival schafft Sichtbarkeit für inspirierende Musikerinnen und female Bandleaders – nicht nur, um ihre Arbeit zu würdigen, sondern um neue Perspektiven für die Zukunft des Jazz zu eröffnen.
Es sendet ein starkes Signal: Musik kennt kein Geschlecht.
Was zählt, ist das, was auf der Bühne klingt – Qualität, Ausdruck und Haltung. Sichtbare Vorbilder stärken die Präsenz von Frauen im Jazz und ermutigen eine neue Generation von Jazzmusiker:innen, Vielfalt selbstverständlich zu leben und den Jazz von morgen integrativer zu gestalten.
Gleichstellung und Diversität im Jazz
Trotz wachsendem Bewusstsein sind Jazzmusikerinnen bei Festival-Bookings und in Clubprogrammen weiterhin unterrepräsentiert.
rejazz-festival setzt ein klares Zeichen für Chancengleichheit, Diversität und sichere Räume für musikalische Vielfalt. Es versteht sich als aktiver Beitrag zu einer gerechteren und offeneren Jazzlandschaft – und als Impulsgeber für Veränderungen im Musikbetrieb.
Ein Ort für musikalische Entdeckungen und Begegnungen
Das kuratierte Programm bringt jährlich sechs herausragende Acts auf die Bühne – ein Mix aus internationalen Stimmen, neuen Klangsprachen und generationsübergreifender Kreativität.
rejazz-festival ist zu einer festen Größe in der Berliner Jazzszene geworden und gilt als inspirierender Ort für künstlerische Entdeckungen, Austausch und Vernetzung.
Gegründet von der niederländischen Sängerin und Komponistin Jacobien Vlasman, ist das Festival ein starkes kulturelles Statement: für mehr Sichtbarkeit, Vielfalt und künstlerische Freiheit im Jazz.
2020: Julia Hülsmann | Angelika Niescier | Jacobien Vlasman
2021/22: Sera Kalo | Silke Eberhard | Mia Knop Jacobsen | Anna Wohlfarth | Zuza Jasinska | Mia Gjakonovski | Käthe Johanning
2022: Susanne Paul | Eva Klesse | Fabiana Striffler | Mirna Bogdanovic | Efrat Alony | Heidi Bayer
2023: Lucía Boffo | Olga Reznichenko | Mariá Portugal | Lucía Martínez | Maria Reich | Els Vandeweyer
2024: Nancy Meier | Lucia Cadotsch | Taiko Saito | Heidi Heidelberg | Shabnam Parvaresh | Louise Jallu
© Dovile Sermokas
Die niederländische Sängerin ist seit 1997 professionelle Musikerin.
Eigene Projekte sind: Jaco Says Yes, MEGATRAMP, vlasman/niescier 5 und enEn.
Neben dem rejazz-festival kuratiert und organisiert Jacobien die Reihe „Inside…“ und Bitches Brew – The Festival.
Weitere Infos: www.jacobienvlasman.de
Wir danken der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt